Management von Mitarbeiterwünschen
Bei der Planung darf nicht vernachlässigt werden, dass diese einen beträchtlichen Einfluss auf die Lebensqualität der Angestellten hat, insbesondere wenn die Dienstpläne Nacht- und Wochenendarbeit umfassen. Einerseits ist es wünschenswert, dass die Einsatzpläne so spät wie möglich erstellt werden, um auf Marktschwankungen noch flexibel reagieren zu können, andererseits haben die Angestellten das Bedürfnis so früh wie möglich ihren Dienstplan zu kennen, um ihr Privatleben danach ausrichten zu können. In dieser Situation befinden sich das Unternehmen und seine Mitarbeiter in einem Interessenkonflikt.
Kernel-Software löst diesen Konflikt, indem sie den Einsatz einer automatisierten Planung mit der Möglichkeit zur Abgabe individueller Arbeitszeitwünsche kombiniert (*). Hierdurch gelingt es gleichzeitig sowohl persönliche Arbeitszeitwünsche der Angestellten als auch die allgemeine Produktivität zu verbessern. Durch die Erfüllung der persönlichen Präferenzen finden auch Veränderungen in den Arbeitsabläufen höhere Akzeptanz, so dass sowohl die Mitarbeiter als auch das Unternehmen vom Einsatz der neuen Technologien profitieren können.
Grundvoraussetzung zur Umsetzung dieses Ansatzes ist ein System zur Eingabe von persönlichen Arbeitszeitwünschen. Kernel Software verfügt über ein innovatives System zur Eingabe von Mitarbeiterwünschen, welches ein Feedback in Echtzeit liefert. Das Konzept dieses Systems ist neuartig und soll nachfolgend kurz erläutert werden:
Bei der Verarbeitung von Wünschen in Echtzeit handelt es sich um eine technische Herausforderung, da einerseits die Prüfung der Regelkonformität der Pläne oft sehr aufwändig ist und andererseits jede neue Anfrage eines Mitarbeiters eine erneute Überprüfung der vorhergegangenen Anfragen aller anderen Mitarbeiter erfordert. Kernel Software stützt sich dabei auf ein hocheffizientes System zur Überprüfung der Regelkonformität sowie auf den Einsatz von Parallel-Computing, um Systeme für Organisationen mit mehreren zehntausend Angestellten in Echtzeit abbilden zu können.
(*) Fluggesellschaften sprechen hierbei von „preferential bidding systems“(**) Die Gerechtigkeitsregeln sind sehr verschiedenartig und können viele Faktoren berücksichtigen. Beispielsweise können die Dauer der Betriebszugehörigkeit oder die Anzahl der erfüllten Wünsche in der Vergangenheit eine Rolle spielen.